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Manchester Terrier und Agility

von Sandra Schmitt

Wie passt das zusammen?
Wunderbar!
Es ist wohl für die kleinen schwarzen Teufel die wunderbarste Nebensache der Welt.
Neben: Frauchen-Herrchen ärgern, Katzen, Vögel und Jogger jagen, Ratten und Mäuse killen, faul in der Sonne liegen, fressen oder einfach nur Blödsinn machen.
Kommen wir aber wieder zurück zum Thema.
Der Manchester-Terrier ist ein sehr gelehriger und sportlicher Hund, deshalb bestens geeignet für Agility.
Die Ausbildung ist mit einem solch arbeitsfreudigen Terrier einfach, da man wenig motivieren muss. Der Arbeitswille ist einfach vorhanden. Der Spieltrieb sehr hoch und das macht das Training zum Vergnügen, aber auch schweißtreibend für den Zweibeiner.
Bereits im Welpenalter kann man mit dem Training beginnen. Über Baumstämme balancieren, "Steh" üben, Tunnel durchlaufen oder über eine Diele laufen.
Sprünge sind natürlich bis zum ersten Lebensjahr tabu. Allerdings kann man bereits mit der Führtechnik beginnen. Dazu legt man einfach keine Stangen auf und lässt den Hund zwischen den Auslegern durchrennen.
Die Manchester-Terrier die zur Zeit im Agillity aktiv laufen, sind sehr erfolgreich und laufen den Shelties, die wohl in der Medium Klasse die Favoriten sind, oftmals die Ränge ab.

Hier ein paar erfolgreiche Manchester-Terrier im Agility:

  • Elly (Belana) von der Beckrather Mühle und Gabriele Konert
    Das Team war 2005 Teilnehmer der FCI WM Agility in Spanien und nimmt in diesem Jahr wieder an den WM Qualifikationsläufen teil.
  • Chilly Black Bandits und Stephanie Tiemann
    Chilly ist noch eine ganz junge Hündin, nimmt aber bereits schon an den
    WM Qualifikationsläufen teil.
  • Billi X. Pected Dine Mites und Andrea Barkowski
    Billi nimmt auch an den Qualiläufen teil.
  • Umbra von der Beckrather Mühle und Peter Barkowski
    Zur Zeit wohl die einzige Manchester Hündin in der Small-Klasse.
    Mehrfacher Teilnehmer an den WM Qualifikatinsläufen.
  • Dario von der Beckrather Mühle und Andrea Barkowski
    Wohl einer der erfolgreichsten Manchester. Viele Quali-Läufe und Landesmeistertitel.
  • Donald von der Spree und Iduna Neue
    Die Beiden sind erfolgreich in der A2 unterwegs.
  • Stanley von der Beckrather Mühle und Steve Gregory
    Erfolgreich in die A3 aufgestiegen.
  • Tigra von Oranienstein und Ralf Matigatt
    Eine tolle und sehr schnelle Hündin im Parcours.
  • Mücke -Ina vom Vorgebirge und Birgit Petersen
    Erfolgreich in der A1 unterwegs. Teilnahme an der Deutschen Vereinsmeisterschaft 2005.
  • Gina Wild von Oranienstein und Sandra Schmitt
    Gina fehlt noch eine Qualifikation um in die A3 aufzusteigen.

Sicherlich gab und gibt es noch mehrere Manchester-Terrier im Agility.
Eines haben sicherlich alle gemeinsam: Spaß am Agility!




Agility

Diese Sportart kam ursprünglich aus England, sie besteht darin, den Hund die verschiedensten Hindernisse in ständig wechselnder Reihenfolge überwinden zu lassen, um so seine Führigkeit und seine Geschicklichkeit aber auch Schnelligkeit zu erproben. Es handelt sich um ein erzieherisches sportliches Spiel. Es hat viel Ähnlichkeit mit einem Reit- und Springturnier im Pferdesport.
Hier ist das oberste Gebot die Disziplin und die Harmonie beider - Hundeführer und Hund. Zu den Geräten eines Parcours gehört in der Grundausstattung folgendes: Buschhürde, Viadukt oder Mauer, Tisch (nur noch selten), Laufsteg, Wippe, Schrägwand, Slalom, fester Tunnel, Stofftunnel, der Reifen, ein Weitsprung.
Der Parcours setzt sich aus den geschilderten Hindernissen zusammen, die ihm je nach Aufstellung und dem Verlauf der Strecke seine Eigentümlichkeit geben, ihn mehr oder weniger kompakter oder schneller oder langsamer machen.
Der Verlauf der Strecke ist am Wettkampftag ganz der Phantasie des Richters überlassen, der als einzige Vorgabe aus dem Reglement zwei Richtungswechsel zu berücksichtigen hat.
Die Strecke darf je nach Prüfungsstufe zwischen 100 bis 200 Meter lang sein und alle Geräte müssen auf einem Feld einer Mindestgröße von 20 x 40 Meter aufgebaut sein.

Jumping
Jumping ist eine weitere Wettkampfart im Agility, in der alle Geräte außer der Schrägwand, dem Laufsteg und der Wippe - also ohne die Kontaktzonengeräte - eingesetzt werden dürfen. Ein Jumping-Parcours kann wahnsinnig schnell absolviert werden, dafür aber auch leicht Fehler verursachen.

Kategorien
Drei Kategorien (Größenklassen) sind vorgegeben
S (Small) =  kleiner als 35cm Widerristhöhe
M (Medium) = ab 35cm und kleiner als 43cm Widerristhöhe
L (Large) = ab 43cm Widerristhöhe

Prüfungsstufen und Zulassungsalter
Das Regelwerk ist unterteilt in:

Art der Prüfung/Wettkampf Abkürzung Mindestalter
Begleithundeprüfung BH 15 Monate
Beginner-Klasse A0 15 Monate
Agility 1 A1 18 Monate
Agility 2 A2 18 Monate
Agility 3 A3 18 Monate
Jumping 1 JP1 18 Monate
Jumping 2 JP2 18 Monate
Jumping 3 JP3 18 Monate
Senioren-Klasse   Mind. 6 Jahre
Agility-Offen A-offen 18 Monate
Spiele 15 Monate



Spezifische Startvoraussetzungen in den Klassen

Beginner-Klasse

  • Startberechtigt ist nur der Hund, für den eine bestandene VDH Begleithundprüfung nachgewiesen wird. Der Start in dieser Klasse liegt im Ermessen des Hundeführers.
  • Der Hund, der mindestens 15 Monate alt ist und bisher nicht in der Prüfungsstufe A 1 startete.

Prüfungsstufe A 1

  • Startberechtigt ist nur der Hund, für den eine bestandene VDH Begleithundprüfung nachgewiesen wird.
  • Der Hund, der mindestens 18 Monate alt ist.

Prüfungsstufe A 2

  • Startberechtigt ist der Hund, für den dreimal innerhalb von VDH geschützten Prüfungen/Wettkämpfen eine Platzierung 1 - 3 mit fehlerfreien vorzüglichen Ergebnissen oder zehn fehlerfreie vorzügliche Ergebnisse ohne Platzierung unter mindestens zwei verschiedenen VDH Agility Richtern in der Stufe A 1 nachgewiesen werden.
    Ein Abstieg aus der Klasse 2 in die Klasse 1 ist freiwillig. Für einen erneuten Aufstieg sind die oben genannten Bedingungen erneut zu erfüllen.

Prüfungsstufe A 3

  • Startberechtigt ist der Hund, für den dreimal innerhalb von VDH geschützten Prüfungen/Wettkämpfen eine Platzierung 1 - 3 mit fehlerfreien vorzüglichen Ergebnissen oder zehn fehlerfreie vorzügliche Ergebnisse ohne Platzierung unter mindestens zwei verschiedenen VDH Agility Richtern in der Stufe A 2 nachgewiesen werden.
    Ein Abstieg aus der Klasse 3 in die Klasse 2 ist freiwillig. Für einen erneuten Aufstieg sind die oben genannten Bedingungen erneut zu erfüllen.

Senioren - Klasse

  • Ein Start in der Senioren Klasse liegt im Ermessen des Hundeführers, sofern der vorgestellte Hund mindestens 6 Jahre alt ist,
  • ein entsprechender Eintrag "Seniorenklasse ab:.................." im Leistungsnachweis vom entsendenden Verband eingetragen wurde,
  • nach der Eintragung in die Senioren Klasse kann der Hund nicht mehr zurück in eine andere Prüfungsstufe



Meisterschaften und die dazugehörigen Qualifikationen

Je nach Verbandszugehörigkeiten kann man an verschiedenen Meisterschaften
Teilnehmen. Hier ein paar Beispiele:

VDH Deutsche Meisterschaft
Nachweis von 3 platzierten (1. - 3.) "V" unter 3 verschiedenen FCI/VDH-Agility-LR in VDH-Mitglieder eigenen termingeschützten Veranstaltungen.

DVG Bundessiegerprüfung
Teilnahme an der Landesmeisterschaft
Zuzüglich 2* V im A 3 in zwei DVG geschützten Veranstaltungen unter 2 verschiedenen DVG-Leistungsrichtern
Teilnahme an der Landesmeisterschaft

dhv Deutsche Meisterschaft
3 mal Platz 1 bis 3 mit V unter 3 verschiedenen dvh-A-LR, der Sieger des Vorjahres darf seinen Titel verteidigen, sofern er an 3 Veranstaltungen seines entsendenden Verbandes teilgenommen hat.

WM Qualifikations Läufe
Qualifikationsbedingungen zur WM Qualifikation. Das Team hat durch Eintrag in den Leistungsnachweis des zur WM-Qualifikation entsendenden VDH-Verbandes nachzuweisen dass es innerhalb der Saison in VDH Termin geschützten Veranstaltungen unter zwei verschiedenen VDH-Agility-Richtern mindestens folgende Ergebnisse erzielte:
3 x V-O in A3 mit mindestens einer Platzierung (1-3)
und
3 x V im JP3 mit mindestens einer Platzierung (1-3)

Insgesamt werden 6 Qualifikationen und ein Finale gelaufen, bis feststeht wer Deutschland auf einer FCI WM vertreten darf.

Final-Läufe zur WM Qualifikation
Die besten 24 Teams (Large) und je 8 Teams (Small/Medium) erlangen nach den ersten vier Qualifikationsläufen die Startberechtigung zu den Läufen 5, 6 und dem Finale in Dortmund.
Sollte hier ein Team ausfallen, geht das nachplatzierte Team an den Start.. Zu den Läufen 5, 6 und Finale in Dortmund kann von einem Hundeführer jeweils nur maximal ein Hund vorgestellt werden.

  • Punkte werden für A-Lauf und Jumping und Kombinationswertung separat und gleichwertig vergeben.
  • Durch Spreizung bei der Punktevergabe für die Plätze 1 - 3 soll die "Siegfähigkeit" stärker belohnt werden.
  • Platz 1 = 1 Punkte
    Platz 2 = 3 Punkte
    Platz 3 = 6 Punkte
    Platz 4 = 8 Punkte
    Platz 5 = 9 Punkte
    Platz 6 = 10 Punkte
    ... usw.
    Platz 40 = 44 Punkte
    das optimale Ergebnis für eine Qualifikation wären 3 Punkte.